Manche Dinge erfordern Mut. Nachdem ich also meine erste Portion Tempura-Austern genüsslich verzehrt hatte, beäugte ich mit großem Interesse den Stand an dem heißer Sake angepriesen wurde. Getreu dem Motto „Fisch muss schwimmen“ entschloss ich mich zum Frontalangriff auf die ungeklärte milchtrübe Flüssigkeit. Hmhm. Wie kann man das Erlebnis am besten in Worte verpacken, welche gleichzeitig meinen Todesmut und das Gebräu rühmen?
Süß, wie Haferschleim gekreuzt mit Mai tai. Definitiv kein Digestiv auf ein Fischgericht. Und extrem durchblutungsfördernd.
Mit der roten Glocke hätte ich locker auf jedem Lampion-Wettbewerb einen Platz auf dem Siegertreppchen bekommen.