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25.1.2010 von admin.
Großartig, jeden Tag eine neue S4-Geschichte. Geri Weibel hätte seine helle Freude daran, Martin Suter’s Finger zuckten und meine Tastatur wird demzufolge massiert. Tipp-Tipp, Tipp-Tipp… und so tänzele ich über die Klaviatur der Buchstaben. Eine Verbal-Rueda, tipp-tipp, tipp-tipp.
Doch nun zum Titelfüllenden Inhalt: Man(n) hat Angst. Zumindest im Taunus. Am Ausgangspunkt der S4. Auf den Frauenparkplätzen. Genau die. Finde ich ja überflüssig im überirdischen unüberdachten Bahnhofsbereich. Aber gut, so sie denn gegeben und markiert sind, nutze ich sie. Konsequent. Bin ja eine doppelte X-Chromosomenträgerin.
Doch, was sah und sehe ich da? Man(n) parkt auch dort, mit laufenden Motor. Klarer Fall von “Heute lebe ich meine weibliche Seite aus”. Oder doch eher “Mein Audi A5 ist ein Mädchen, so kurvig und prallkäfrig”.
Also nee, ganz ehrlich. Der hat doch Angst. Im Taunus kapriziert man sich auf Ängste. Die einen sind Frauenparkplatzräuber, die andere Schneeschippenallergiker (Kreuzallergie mit Streu-Salz-Philie), die dritten hemmungslose Dass-Satz-Ängste-Beschwörer (”Sie konnten ja nicht ahnen, dass wir hier Schlange stehen”. Ich: “Nee, bei so viel Abstand. So schüchtern bin ich nicht”). Oder das gegelte Nadelstreifenhörnchen, der Lammnappateppichmantelträger, der Mit-Mini-Guck-Loch-Fahrer u.v.a.m.
Ach, meine Pendlerwelt wäre um einiges ärmer ohne Sie und Sie und Sie.
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